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Antike

Zitate aus der alt-griechischen und -lateinischen Geschichte.
Vertreten sind u.a. Archimedes, Aristophanes, Epiktet, Epikur, Euklid, Heraklit, Platon, Pythagoras, Sokrates, Sophokles, Cäsar, Cicero, Horaz, Livius, Thomas von Aquin.

Die Zitate sind nach Autorennamen sortiert.

Wenn zwei dasselbe tun, ist es noch lange nicht dasselbe     Adelphi
Jeder ist sich selbst der Nächste.     Andriav 
Jeder ist seines Glückes Schmied.     Appius Claudius Caesus 
Gib mir einen festen Punkt, und ich werde die Erde bewegen     Archimedes
Störe meine Kreise nicht     Archimedes
Regieren ist keine Sache für Leute von Charakter und Erziehung. Aristophanes
Eulen nach Athen tragen. Aristophanes, griech. Komödiendichter, 445 - 385 v. Chr.
Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer. Aristoteles
Also steht die Tugend und ebenso auch das Laster in unserer Gewalt. Denn wo das Tun in unserer Gewalt ist, da ist es auch das Lassen, und wo das Nein, da auch das Ja. Wenn also das Tun des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Unterlassen des Bösen; und wenn das Unterlassen des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Tun des Bösen. Aristoteles
Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele. Aristoteles
Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung. Am angenehmsten und in gleichem Maße liebenswert ist das Tätigsein. Aristoteles
Arbeit und Tugend schließen einander aus. Aristoteles
Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit. Aristoteles
Das Denken für sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken. Aristoteles
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Aristoteles
Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben, wäre gar zu leichtfertig. Aristoteles
Das Sein des anderen wünschen. Aristoteles
Denken und sein werden vom Widerspruch bestimmt. Aristoteles
Denn überall nach dem Nutzen fragen, ziemt sich am wenigsten für hochsinnige und freie Männer. Aristoteles
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. Aristoteles
Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, daß die Dinge sind, wie sie sind. Aristoteles
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht. Aristoteles
Der Glaube, das, was man wünscht, zu erreichen, ist immer lustvoll. Aristoteles
Der springende Punkt    Aristoteles
Die Freundschaft gehört zum Notwendigsten in unserem Leben. In Armut und im Unglück sind Freunde die einzige Zuflucht. Doch die Freundschaft ist nicht nur notwendig, sondern auch schön. Aristoteles
Die meisten Menschen wollen das Sittlich-Schöne, ziehen aber für sich doch das Vorteilhafte vor. Es ist etwas Schönes jemandem etwas Gutes zu tun, ohne den Gedanken an Wiedervergeltung, aber etwas Gutes sich antun zu lassen ist vorteilhaft. Aristoteles
Die Muße ist die Schwester der Freiheit. Aristoteles
Die Natur kreiert nichts ohne Bedeutung. Aristoteles
Ein Anfang ist, was selbst nicht mit Notwendigkeit auf etwas anderes folgt, nach dem jedoch natürlicherweise etwas anderes eintritt oder entsteht. Aristoteles
Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein. Aristoteles
Eine wahrscheinliche Unmöglichkeit ist immer einer wenig überzeugenden Möglichkeit vorzuziehen. Aristoteles
Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heisst, einen Flecken durch ein Loch zu ersetzen. Aristoteles
Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens. Aristoteles
Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuß Verrücktheit. Aristoteles
Es ist die Schlichtheit, die den Ungebildeten mehr Erfolg bei öffentlichen Reden haben lässt als den Gebildeten. Aristoteles
Falsch ist es, vom Seienden zu sagen, es sei nicht, und vom Nichtseienden, es sei. Aristoteles
Freude an der Arbeit läßt das Werk trefflich geraten. Aristoteles
Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern. Aristoteles
Glück ist Selbstgenügsamkeit. Aristoteles
Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen. Aristoteles
Immer sind es die Schwächeren, die nach Recht und Gleichheit suchen, die Stärkeren aber kümmern sich nicht darum. Aristoteles
In allem, was die Natur hervorbringt, ist etwas Bewundernswertes. Aristoteles
Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer. Aristoteles
Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden. Aristoteles
Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit. Erich Fried
Man muß nicht nur den besten Staat im Auge haben, sondern auch den möglichen. Aristoteles
Mehr Freunde als zum eigenen Leben hinreichen sind ein Klotz am Bein, wenn man glücklich leben will. Man bedarf ihrer nicht, und auch für das Vergnügen reichen wenige hin wie bei der Speise das Gewürz. Aristoteles
Mütter sind stolzer auf ihre Kinder als Väter, da sie sicherer sein können, dass es ihre eigenen sind. Aristoteles
Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße. Aristoteles
So notwendig wie die Freundschaft ist nichts im Leben.     Aristoteles
Tabula rasa    Aristoteles
Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen. Aristoteles
Was es alles gibt, das ich nicht brauche! Aristoteles
Was ist denn aber für ein Unterschied, ob die Weiber geradezu den Staat regieren, oder ob die, welche ihn regieren, sich von den Weibern beherrschen lassen? Aristoteles
Was man lernen muß, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut. Aristoteles
Wenn aber das Erkennbare auch das Wirkliche ist, so ist es klar, dass das Erkennen notwendig ist und das vernünftige Denken ebenso. Aristoteles
Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. Aristoteles
Wenn nämlich die Ungerechtigkeit bewaffnet ist, so ist sie am allergefährlichsten. Aristoteles
Wer Recht erkennen will, muß zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. Aristoteles
Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen. Aristoteles
Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken. Aristoteles
Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, daß das Unwahrscheinliche eintreten kann! Aristoteles
Brüder, solange wir Zeit haben, laßt uns Gutes tun! Assisi, Franz von
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst Du das Unmögliche Assisi, Franz von
Die Seele nährt sich von dem, an dem sie sich erfreut. Augustinus
Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen Augustinus
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor. Augustinus, Aurelius
Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele. Augustinus, Aurelius
Qui tacet, consentire videtur (Schweigen wird als Zustimmung betrachtet)     Bonifazius 
Den Ahnungslosen schenkt der Herr einen leichten Schlaf.     Cäsar 
Steter Tropfen höhlt den Stein     Choirilos von Samos
Angenehm sind die erledigten Arbeiten. Cicero
Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann. Cicero
Geteilte Freude ist doppelte Freude, geteilter Schmerz ist halber Schmerz. Cicero
Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen. Cicero
micus certus in re incerta cernitur. Den wahren Freund erkennt man in der Not.    Cicero 
Aber da ich kurz zuvor gesagt habe, unsere Vorfahren sollten uns zum Muster dienen, so gelte als erste Ausnahme, daß man nicht ihre Fehler nachahmen muß. Cicero  
Aus bloßen Vorteilsdenken erwächst keine Freundschaft. Nicht äußerer Zwang um irgendwelcher Vorteile willen, sondern freier Wille ist die Grundlage der Freundschaft. Cicero  
Cum tacent, clamat.     (Gerade Ihr Schweigen ist laute Anklage)       Cicero  
Jeder Mensch kann irren. Im Irrtum verharren wird jedoch nur der Tor. Cicero  
Ein Leben ohne Feste ist ein langer Weg ohne Einkehr. Demokrit
Es werden mehr Leute durch Schulung als durch natürlilche Begabung tüchtig. Demokrit
Man soll sich vor Menschen nicht mehr schämen als vor sich selbst.     Demokrit
Nur auf´s Ziel zu sehen, verdirbt die Lust auf´s Reisen. Epiktet
Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt,sondern durch die Gedanken darüber. Epiktet
Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.     Epiktet
Wer am wenigsten des Morgen bedarf, der geht am heitersten dem Morgen entgegen. Epikur
Quod erat demonstrandum (q.e.d.) (Was zu beweisen war)     Euklid
In ungezählten Mühen wächst das Schöne.     Euripides
Jeder gleicht der Gesellschaft, in der er sich meist aufhält. Euripides
Wer weiß denn, ob das Leben nicht das Totsein ist und das Totsein Leben Euripides
Alles fließt. (Panta rhei.) Heraklit
Alles, was zu Stande kommt, geht auf Mühe und Notwendigkeit zurück. Heraklit
Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien. Heraklit
Krankheit läßt den Wert der Gesundheit erkennen, das Böse den Wert des Guten, Hunger die Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe. Heraklit
Man muß wissen, daß der Krieg etwas Allgemeines ist, daß das Recht auf dem Streit beruht und daß alles aus dem Streit und aus der Notwendigkeit entsteht. Heraklit
Vor die Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt.     Hesiod, Werke und Tage 289
Wenn sie das Maß überschreiten, sind beide bös: der Schlaf und das Wachen. Hippokrates
Der Tod ist gewiss und wenn eines Menschen Schicksal eintritt, können selbst die Götter ihn nicht retten, so sehr sie ihn auch lieben mögen. Homer
Ist auch dein Kreis unscheinbar, eng und klein, erfülle ihn mit deinem ganzen Wesen. Homer
Manches Menschen 'Weltanschauung' ist nur eine Geldanschuung. Homer
Sei freundlich gegen Arme und Fremde, denn beide gehören Gott an. Homer
Deine Sache wird gefährdet, wenn das Nachbarhaus brennt. Horaz
Ein Kaufmann macht durch allzu großes Rühmen die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig. Horaz
Wenn wir frei von Fehlern wären, würde es uns nicht soviel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen! Horaz
Wer etwas will, muß auch die Mittel wollen. Horaz
Dimidium facti, qui coepit, habet. (Wer nur begann, der hat schon halb vollendet)    Horaz 
Nuda veritas (Die nackte Wahrheit)     Horaz 
Wenn wir fehlerfrei wären, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen. Horaz, röm. Dichter, 65-8 v. Chr.
Überall und nirgends    Iphigenie in Tauris
Wenn das Fleisch dem Geist zuliebe entstanden ist, dann ist das ein Wunder. Wenn aber der Geist dem Leib zuliebe entstanden wäre, wäre das ein seltsames Wunder. Denn ich staune darüber, wie sich solch großer Reichtum niederlassen konnte in solcher Armseligkeit. Jesus (im Thomas-Evangelium)
Inde irae et lacrumae (Daher Zorn und Tränen)     Juvenal 
Mens sana in corpore sano, (eine gesunde Seele in einem gesunden Körper)   Juvenal 
Sic volo, sic iubeo: sit pro ratioe voluntas, (So will ich's so befehl ich's: statt des Grundes genügt der  Wille)     Juvenal 
Die Gelegenheit beim Schopfe packen     Kairos
Es führen viele Wege nach Rom     Kaiser Julianus Apostata
Wiederholen ist die Mutter des Studierens. (Repetito est mater studiorum.) Lateinisches Sprichwort
Es ist noch nicht aller Tage abend (nondum omnium dierum solem occidisse.)    Livius 
Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst, denn das heißt ein neues Leben beginnen. Marc Aurel
Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen. Marc Aurel
Die beste Art, sich zu rächen: nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Marc Aurel
So wie die Gedanken sind, ist auch der Charakter;denn die Seele wird von Gedanken geprägt. Marc Aurel
Verachtet mich jemand? Das ist seine Sache! Ich will nur nicht ein Mensch sein, der Verachtung verdient. Marc Aurel
Vergiß nicht - man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen. Marc Aurel
Wünsche nie etwas, das der Wände und Vorhänge bedürfe. Marc Aurel
Sein Licht soll man nicht unter den Scheffel stellen. Matthäus 5,15-16, Bibelwort:
Alea jacta est (Der Würfel ist gefallen!)     Menander
Wen die Götter lieben, der stirbt jung     Menander
Bleibe gelassen mein Herz! Schon größere Frechheit ertrugst du.     Odysseus
Nitimur in vetitium semper cupimusque negat (Wir neigen zum Verbotenen immer und begehren  Versagtes)     Ovid 
Kein Wässerchen trüben (können)     Phädrus 
Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele. Platon
Das Urteil der Menge mache dich immer bedenklich, aber niemals verzagt. Platon
Denn häufig sind diese beiden, die Natur und das Gesetz, in Widerspruch. Platon
Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit. Platon
Die Erziehung zur Musik ist von höchster Wichtigkeit, weil Rhythmus und Harmonie machtvoll in das Innerste der Seele dringen. Platon
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie. Platon
Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.    Platon
Liebe macht blind    Platon
Es ist geschehen und nicht mehr ungeschehen zu machen.     Plautus
Der Ruhm muß uns folgen, nicht wir dürfen ihn suchen; und wenn er zufällig nicht folgt, so ist die Handlung, weil sie nicht berühmt geworden, darum nicht weniger schön. Plinius der Jüngere, Gaius
Das Gehirn ist nicht nur ein Gefäß, das gefüllt werden muß, sondern ein Feuer, das gezündet werden will. Plutarch
Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen. Plutarch
Der Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste. Plutarch, gr. Philosoph u. Historiker, 50-125 n. Chr.
Folge deinem Herzen, solange du lebst. Ptahhotep
Der Zorn beginnt mit Wut und schließt mit Reue. Publilius Syrus, röm. Dichter, 1. Jh. v. Chr.
Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.    Pythagoras
Hast du eine Herzenswunde, so berühre sie so wenig wie ein krankes Auge. Pythagoras
Kleider machen Leute. Quintilian, Marcus
Cogito, ergo sum (ich denke, also bin ich)     René Descartes 
Nicht allen ist alles erlaubt! Sallust
Im Herbst will der Faule nicht pflügen; so muß er in der Ernte betteln und kriegt nichts. Salomo
Geduld ist besser als Stärke und sich selbst beherrschen besser als Städte gewinnen. Salomo 16/32, Sprüche
Es ist nichts besser, als daß ein Mensch fröhlich sei bei seiner Arbeit. Salomo 3/22, Prediger
Sei nicht allzu gerecht und allzu weise, daß du dich nicht verderbest. Salomo 7/16, Prediger
Ein Betrübter hat hie einen guten Tag; aber ein guter Mut ist ein tägliches Fest. Salomos 15,15, Bibelwort: Sprüche
So wie er in seinem Herzen denkt, so ist er. Salomos 23,7, Bibelwort: Sprüche
Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste. Seneca 
Der größte Verlust fürs Leben ist das Hinausschieben. Seneca 
Der Lohn einer guten Handlung besteht darin, dass man sie vollbracht hat. Seneca 
Errare humanum est (Irren ist menschlich)     Seneca 
Für die Schule, nicht für das Leben lernen wir. (Non vitae, sed scholae discimus.) Seneca 
Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.  Seneca 
Jener Tag, vor dem dir als letztem bangt, ist der Geburtstag des Ewigen. Kommen wird der Tag, der dich der Hüllen entledigt und aus der Zeltgemeinschaft des häßlichen Lebens befreit. Schwinge dich schon jetzt, soviel du kannst, von hier empor, wende deinen Sinn dem Höheren zu! Seneca 
Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und erfolgreich durch Beispiele. Seneca 
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm. Seneca 
Non scholae sed vita discimus (Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir)    Seneca 
Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg. Seneca 
Viel wirst du geben, wenn du auch gar nichts gibst als das Beispiel. Seneca 
Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind günstig. Seneca 
Willst du eine freie Seele haben, so mußt du entweder arm sein oder wie ein Armer leben. Seneca 
Willst du für dich leben, leb' für andere! Seneca 
Gottes Mühlen mahlen langsam     Sextus Empiricus
Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.    Sokrates
Ich weiß, dass ich nichts weiß     Sokrates
Nichts zu bedürfen ist göttlich. Möglichst wenig zu bedürfen, kommt der göttlichen Vollkommenheit am nächsten.     Sokrates
Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an. Sokrates,
Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, Selbsttäuschung aber das meiste Übel. Sokrates,
Der Himmel kommt niemals dem zur Hilfe, der selbst nichts tut. Sophokles
Höher steht gerades Scheitern als krummer Sieg. Sophokles
Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da! Sophokles
O Sohn des edlen Vaters, in der Jugend war auch mir die Zunge langsam, rasch zur Tat der Arm, doch in des Lebens Schule lernte ich, dass das Wort und nicht das Handeln überall die Welt regiert     Sophokles
Wie der Tag, so sinkt und steigt auch wieder das Menschenlos. Sophokles
Zuweilen ist's ein Unglück, recht zu haben. Sophokles
Trost für jeden im Leid ist, Leidensgefährten zu haben.     Spinoza
Die Zeit heilt alle Wunden    Stobäus
Erfolge nehmen alle in anspruch, Misserfolge werden einem einzigen zugeschrieben. Tacitus
Es ist eine Eigentümlichkeit des menschlichen Charakters, daß man die, die man beleidigt hat, auch noch haßt. Tacitus
Niemand in der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue. Tacitus
Geschehenes lässt sich nicht ungeschehen machen.     Theognis
Vornehmer als angreifen ist standhalten. Thomas von Aquin
Menschen sind es, die das Gemeinwesen ausmachen, nicht Mauern! Thukydides
Nomen atque (est) omen    Titus Maccius Plautus 
Gefahrlos läßt sich Gefahr niemals überwinden. Unbekannt
Nur wer das Ziel kennt, kann es treffen. Unbekannt
Schuster bleib bei deinen Leisten     Valerius Maximus

Allgemein

Hinweis

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