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Führungskräfte - wozu man sie bräuchte

"Mein Chef soll mir sagen, ...

Chef, sag's uns doch endlich!

Chef, sag's uns doch endlich!

.. ob er mit mir zufrieden ist oder nicht."
Dies ist sinngemäß der Hauptkritikpunkt bei fast allen Umfragen unter Mitarbeitern, und das Jahr für Jahr.

In der Tat sehe ich, dass Mitarbeiter dort am stärksten motiviert sind, wo Chefs deren Verlangen nach Zuwendung (=signalisiertes Interesse und Aufmerksamkeit) stillen können.
Die Konsequenzen fehlender Zuwendung sind nachzulesen in einer aktuellen Gallup-Umfrage (Sommer 2003).

Führungskräfte kennen oder erahnen zumindest dieses Bedürfnis ihrer Mitarbeiter. Da viele diesem Wunsch in der täglichen Hektik nicht nachkommen, werden Mitarbeitergespräche von "oben" angeordnet ("appraisal talk"), z.B. 1 mal pro Jahr.
Doch statt echter Zuwendung erfahren die Mitarbeiter oftmals nur das Abarbeiten einer Pflichtaufgabe und verlassen erneut frustriert das Gespräch, und irgendwann die Firma, zumindest innerlich.

Was tun?

Oftmals tragen Führungskräfte eine Scheu vor Konflikten mit sich herum und meiden daher unbewusst Mitarbeitergespräche:
• sie sind es nicht gewohnt, kritische Rückmeldung an Mitarbeiter "richtig" zu formulieren,
• sie haben vielleicht auch Angst, sich Rückmeldungen über das eigene Verhalten als Chef anhören zu müssen.

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Allgemein

Hinweis

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